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Häuser in EAUTARCIE

Erfahrungsbericht aus Andalusien

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Das Konzept der EAUTARCIE ist eine der möglichen Formulierungen der ökologischen Wasserreinigung, mit einer Besonderheit : anstatt eine Bestandsaufnahme der Probleme zu machen, wird zur Quelle hochgegangen und es werden effiziente, einfache und billige Lösungen vorgeschlagen. Andere Besonderheit : es handelt sich um eine holistische Vorgehensweise, bei Berücksichtigung zahlreicher Aspekten der Wirkungen auf die Umwelt.

Lehrreich ist die Lesung eines Zeugnisses aus Andalusien (Spanien) über die Wohltat der EAUTARCIE in trockenen Regionen.

Um das allgemeine Schema eines PLUVALOR Systems zu sehen, klicken Sie hier.

Um das allgemeine Schema eines TRAISELECT Systems zu sehen,
klicken Sie hier.

Erste Veröffentlichung des Textes dieser Seite auf www.eautarcie.com auf Französisch: 2003

Anpassung des Originaltextes und erste Veröffentlichung dieser Seite auf www.eautarcie.org auf Deutsch: 2011-03-27

Last update: 2011-03-27

Häuser in EAUTARCIE

Autonome Behausung in Malonne (Belgien)

Behausung weder an dem Abwasserkanal noch an dem Wasserverteilungsnetz angeschlossen. Vor Eigentümerwechsel behauste das Haus die drei Familienmitglieder und ein kleines Zentrum für Yogapraxis. Eine der zwei Streutoiletten war also den Praktizierenden zur Verfügung gestellt.

Technisches Blatt:

Fotos


Sicht auf die Behausungsrückseite, auf den fertigstellenden Teich des Klärsystems.


Ansiedlung der Wassertanks während des Aufbaus.

Andere Behausung in Malonne (Belgien)

Haus komplett mit dem EAUTARCIE-System ausgerüstet.

Da das Haus sich in einer kollektiven Abwasserreinigungsystemzone befindet, ordnete die kommunale Verwaltung die Ausschaltung des TRAISELECT-Systems und die Verbindung des Hauses zum Abwasserkanal an. Der besagte Kanal - mangels Kläranlage - kippt sein Abwasser in den Fluss, ohne jegliche Behandlung. Nach diversen verwalterische Scherereien wurde das Betrieb des Abwasserbehandlungssystem doch offiziös geduldet, vorläufig. Das Problem, das sich stellte : die Schwierigkeiten der Einsickerung des geklärten Wassers in den Boden, weil der Grundwasserspiegel bis zur Oberfläche reicht (das Haus wurde in überschwemmbares Gebiet gebaut).

Technisches Blatt:


zu sehen ist die pflanzliche filtrierende Schneise, kurz nach ihrer Einstellung, und der fertigstellender Teich.

Städtische Behausung in Mons (Belgien)

Behausung weder an dem Abwasserkanal noch an dem Wasserverteilungsnetz angeschlossen.

Technisches Blatt:

Fotos



Blick auf die Rückseite der Behausung


Biostreutoilette (BST)


die Kompostecke besteht aus einem Kompostbeet als erste Etappe, und aus einem Komposthaufen für die Fertigstellungsetappe


Fertigstellungsteich des Klärsystem. Fische sind zu sehen. Das Überlaufswasser des Teiches entspricht den europäischen Normen des trinkmachbaren Wassers.

Behausung eines Bildhauers in Achenne ein Braban Wallon (Belgien)

Behausung eines Bildhauers, mit der TRAISELECT-Installation ausgerüstet.

Nach Abschaffung des W.-C., Biostreutoiletten wurden eingerichtet, auch das komplette Grauwasserreinigungsystem. Nach einige Jahren reibungslosen Betriebs , entschied die Kommune die Einrichtung der Abwasserkanäle in der Strasse. Infolgedessen wurde der Eigentümer dazu eingeladen, sein Grauwasserreinigungsystem auszuschalten, und sich an dem Kanal zu verbinden. Nach verwaltungsmässiger Schikane, wurde das Reinigungssystem doch erlaubt, da er vor dem Abwasserkanal installiert worden war.

Vor der Erlaubnis haben Experten das System untersucht. In ihrem Bericht wurde hingewiesen, dass « das vom Wasserreinigungssystem zurückgeworfene Wasser den Ausschussnormen nicht entspricht ». Bei der Untersuchung des Berichtes wurde klar, dass die Experten das Wasser analysiert hatten, das vom Grauwassergrube rauskommt, und nicht das Wasser aus dem fertigstellenden Teich. Da sowohl die pflanzliche Schneise als auch der fertigstellende Teich am Boden dicht waren, der Ausschusspunkt des System befand sich am Überlauf des Teiches, und nicht am Ausgang des ersten Reinigungselements (die Grauwassergrube). Am Überlauf des Teiches war die Qualität des ausgeschossenen Wasser nah am Trinkwasser.

Die pflanzlich filtrierende Schneise wurde wie einen kleinen Bach, der durch den Garten geht, eingerichtet. Der paar quadratmetergrosse fertigstellenden Teich befindet sich am tiefen Punkt des Gartens. Sein Überlauf fliesst in einen natürlichen vorübergehenden Bach.

Angetroffenes Problem: ein schmaler bakteriologischer Film erschien auf der Oberfläche des Fertigstellungsteich. Seine Ursache konnte nicht festgestellt werden. Nach einige Monaten verschwand er.

Fotos


nach Abbau der W.C. wurden Biostreutoiletten eingerichtet.




zu sehen ist die planzliche filtrierende Schneise (erstes Foto), die in Schlangenlinien zum fertigstellenden Teich (2. und 3. Foto) verläuft.

Camping de la Sablière in der Nähe der Stadt Binche (Belgien)

Es handelt sich um einen Wohncamping mit Holzchalet oder sesshaften Campingwagen.

Im gemeinsamen Saal (für Treffen, Feste, Vorträge usw.) des Campings gibt es einen Wasserhahn, der durch Micro-filtrierung trinkbar gemachtes Regenwasser spendet.

Im Gebäude, das Douche und Waschbecken beherbergt, wurden mehrere BST eingerichtet für kollektive Benutzung. Ein Experiment das versuchte, die Dosierung des Streu zu automatisieren, scheiterte. Allerdings gibt sich die Allgemeinheit mit den BST zufrieden. Streuurinale wurden an mehreren Stellen des Campings eingerichtet. Um die Benutzung chemischer Toiletten zu begrenzen, wird von der Leitung Entgelt für Auslässe erhoben.

Grauwasser die in den Chalets produziert werden, sind in eine kleine pflanzliche filtrierende Schneise abgelassen, aber ohne dichten Boden. Das geklärte und von den Pflanzen filtrierte Wasser sickert in den Boden ein. Die selektive Reinigung des Wassers der Duschen und Waschbecken entspricht das komplette TRAISELECT-System: Grauwasserschneise, pflanzliche filtrierende Schneise und fertigstellender Teich. Dieser bildet am Eingang des Campings ein gut sichtbares dekoratives Element.

Fotos




Sicht auf den Endteich des Klärsystems, in april 2001 (1. Foto) und in 2004 (2. und 3. Foto).


Einsickerung von Grauwasser in den Boden neben jedem Wohnmobil oder Chalet.

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